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Es ist weg und trotzdem da

Im Juni wurde die katholische Kirche von Rönsahl, St.-Engelbert, mit den zugehörigen Nebengebäuden verkauft und bereits im Juli 2017 der Status als Haus Gottes entzogen. Mit dieser Profanierung, wenn aus einer geweihten Kirche ein normales Gebäude wird, müssen alle sakralen Gegenstände entfernt und an einen geeigneten Ort gebracht werden. Ein Großteil des Inventars wurde an eine Gemeinde in Litauen gespendet, deren Kirche abgebrannt war.

Um die Erinnerung an St. Engelbert hoch zu halten, wurde ein elementarer Teil der Kirche, die Deckplatte des Altars, auf den Friedhof von Rönsahl gebracht.

Seit Jahren steht die Platte am Eingang zur Kirchstraße und ist für nicht Ortskundige lediglich eine Steinplatte mit einem Glaubensspruch.

Wie an vielen historischen Stellen wurde nun ein Informationsschild aufgestellt.

 

 

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