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Rönsahl ist ein Dorf mit 2300 Einwohnern, umgeben von grünen Hügeln mit dem milden Klima des Rheinlandes.
Die erste schriftliche Erwähnung, wird auf Grund einer Urkunde, auf das Jahr 1387 datiert. Aber eigentlich ist es viel älter, denn der Kirchturm der altehrwürdigen Kirche stammt schon aus spätromanischer Zeit. Vermutlich bauten die ersten Siedler schon im 8. Jahrhundert die ersten festen Häuser.                    
Die Kirche war dem Heiligen Servatius geweiht. Obwohl schon seit 1560 evangelisch hat sie bis heute ihren Namen behalten. Ebenso benannt sind der Brunnen am Ortseingang, die Grundschule, eine Straße und die ehemalige Apotheke.
Viel große und stattliche Bürgerhäuser zeugen von nicht unerheblichem Wohlstand. Diesen brachte die Schwarzpulverindustrie, die in einer gut 300 Jahre währenden Zeit zwischen 1620 und 1931 der Bevölkerung Brot und Arbeit gaben.

Mittendrin im Dorf steht das auffällige Bruchsteingebäude der Historischen Brennerei mit seinem alles überragenden Schornstein. Hier wurde von 1871 – 2002 Korn gebrannt. Erbaut wurde sie 1870/71 von dem Landwirt Wilhelm Haase, der bis in die 1950ziger Jahre Korn brannte, dann übernahm die Firma Krugmann bis 2002 die Brennerei.
Heute ist dort der Sitz des Brennereivereins, ein historisches Museum und die Brauerei des Rönsahler Landbieres. Ebenfalls in der Brennerei finden Kulturelle Veranstaltungen, Familienfeste und vor allem der weit über Dorfgrenze bekannte Weihnachtsmarkt am 1. Advent statt.

Traditions- und naturverbunden sind die Rönsahler doch weltoffen und modern. Klein und Groß leben in einem schönen Miteinander, denn neben Industrieben mit vielen Arbeitsplätzen gibt es zwei Kindergärten, eine Grundschule, einen großen Sportverein, ein Naturfreibad, sechs Spielplätze, zwei Kirchengemeinden, ein Wohnheim für Menschen mit Behinderungen, zahlreiche Vereine und viele Möglichkeiten der Begegnung von Jung und Alt.
Wie Stolz und verbunden mit ihrem Dorf die Rönsahler sind zeigen auch die Teilnahmen an den Kreis- und Landeswettbewerben „Unser Dorf soll schöner werden“ und „Unser Dorf hat Zukunft“. Seit 1988 nahm Rönsahl immer wieder mal teil, gekrönt wurde die ehrenamtliche Tätigkeit mit acht Gold- und einer Bronzemedaille im Kreiswettbewerb und zwei Silber- und vier Bronzemedaillen im Landeswettbewerb.

Wir bedanken uns bei Regina Marcus, die uns Daten und die Geschichte über Rönsahl zu Verfügung gestellt hat.

Weitere Quellen:
https://www.kierspe.de/de/leben-in-kierspe/geschichtliches_roensahl.php
https://de.wikipedia.org/wiki/roensahl
https://wiki.genealogy.net/Rönsahl_(Kierspe)
https://www.marcus-roensahl.de

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