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Rönsahl und seine Vision von 2035

Rönsahl ist eine Ortschaft im Umbruch: Eine Informationsveranstaltung zur Zukunft des Dorfes lockte am Samstag, 28. Januar 2023, zahlreiche interessierte Bürger sowie politische Funktionsträger in das ehemalige Amtshaus der Post. Das Thema: Wie kann Rönsahl für die kommenden Jahre fit gemacht werden?

Von Robin Kaulfuß, Lokaldirekt

Christine Loth und ihre Kollegin vom beauftragten „Planungsbüro Loth“ aus Siegen präsentierten ihre Ideen und informierten über den aktuellen Stand laufender Dorf-Konzepte. Das bereits erarbeitete Dorfinnenentwicklungskonzept (DIEK) bleibt die Grundlage des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK). Um Maßnahmen umzusetzen, könne man Förderungen aus zwei unterschiedlichen Töpfen (Dorferneuerung und Stadterneuerung) beziehen, so Loth, wodurch auch zwei verschiedene Konzepte notwendig seien.

Es wurde diskutiert, warum die Umsetzung einiger Ideen aus dem DIEK so lange dauert, genauso wie über die Ideen, die die Bürger mitbrachten.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Stärkung der Ortsmitte, die durch die zentrale Lage als Treffpunkt dienen könne. So soll zum Beispiel das alte Postgebäude saniert werden, um die Vereinsarbeit durch Nutzung der Räumlichkeiten zu erleichtern.

In 15 Minuten durch Rönsahl

Auch die Bibliothek, die im Raum nebenan untergebracht ist, könne ein Ort werden, wo gemeinsam gearbeitet werden kann, um Platz für neue Projekt und Geschäftsideen zu bieten. Weitere Themen waren der Umgang mit dem Hotel „Zur Leie“, LokalDirekt berichtete, und die Trends des gesellschaftlichen Wandels. In diesem Bezug wurde auch das Ziel der „15-Minuten-Stadt“ vorgestellt, das besagt, dass alles, was für das tägliche Leben benötigt wird, innerhalb von 15 Minuten erreicht werden kann.

Bei der „Regionale 2020 Südwestfalen (Oben an der Volme)“ wurde das Konzept mit dem ersten Stern ausgezeichnet, das Ziel ist es nun das Konzept für den zweiten Stern einzureichen. Dies soll in Zusammenhang mit dem Stadtentwicklungskonzept in diesem Jahr geschehen. Man gehe davon aus, dass die Bezirksregierung bei einer diesjährigen Bewerbung 2024 ihr „Okay“ für die Förderungen ausspricht.

Wichtig zu erwähnen sei aber, dass die Maßnahmen zum Hochwasserschutz unabhängig von den Förderungen erfolgen.

Nach rund 40 Minuten Präsentation, wurden kleine Gruppen gebildet, die die Aufgabe hatten, Ideen zu entwickeln und einen Brief zu schreiben aus dem Jahre 2035 indem erwähnt wird, über welche erfolgten Maßnahmen sich die Bürger freuen.

Dabei kamen viele Ideen zustande, die auf kleinen Kärtchen verschriftlicht und am Ende dem „Planungsbüro Loth“ übergeben wurden. Vom Neubau von Ladestationen für E-Autos und Fahrräder bis hin zur Verbesserung des ÖPNV war alles dabei. Besonders wurde das Thema des Ausbaus der Straßen und Fußwege und die Sicherheit auf dem Schulweg diskutiert.

Zum Schluss bedankte sich Ortsbürgermeister Holger Scheel bei allen Bürgern, die zugehört und mitgearbeitet haben mit dem Hinweis, dass das ISEK auch auf der Webseite von Rönsahl jederzeit zum Durchlesen abrufbar sei.

Siehe auch: LokalDirekt

 

 

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