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Zukunft der Servatiuskirche Rönsahl: Intensive Vorarbeit im Hintergrund, Gemeinnützigkeit anerkannt und Sanierungsplan gestaffelt

Nach der Bürgerinformationsveranstaltung am 7. Oktober 2026 zur Zukunft der Servatiuskirche schritten die organisatorischen Vorbereitungen im Hintergrund voran. Auch wenn nach außen hin zeitweise der Eindruck eines Stillstands entstehen konnte, war diese Phase durch die Einhaltung formeller behördlicher Abläufe und die Erstellung notwendiger Unterlagen geprägt.

Der Übergang eines historischen Kirchengebäudes in die Verwaltung eines weltlichen Vereins stellt aktuell noch eine Seltenheit dar, auch wenn sich diese Entwicklung künftig bundesweit verstärken dürfte. Entsprechend sorgfältig müssen die rechtlichen und behördlichen Rahmenbedingungen im Vorfeld abgestimmt werden.

Anerkannte Gemeinnützigkeit und Vereinsstatus Ein zentraler Meilenstein ist erreicht: Das Finanzamt hat der Initiative „Dorf + Heimat = Rönsahl“ die Gemeinnützigkeit offiziell zuerkannt. Die Eintragung in das Vereinsregister als eingetragener Verein (e.V.) befindet sich in Vorbereitung.

Hohe Resonanz und finanzielle Zusagen Die begleitende Umfrage zur Unterstützung des Erhalts und der Weiternutzung der Servatiuskirche weist weiterhin ein klares Bekenntnis der Bürgerschaft auf (aktueller Stand):

  • Beteiligung: 111 eingegangene Fragebögen (66 online, 45 in Papierform).

  • Mitglieder: 51 konkrete Absichtsbekundungen für eine Vereinsmitgliedschaft (monatliches Beitragsaufkommen: ca. 650 Euro).

  • Spenden: 9.983 Euro an zugesagten Einmalspenden (35 Zusagen) sowie 7.518 Euro an jährlich wiederkehrenden Spenden (52 Zusagen).

Entlastung durch Schadengutachten Durch die Einsichtnahme in das vorliegende Bauschadengutachten herrscht Klarheit über die erforderlichen baulichen Maßnahmen. Das Gutachten weist kleinere sowie größere Instandsetzungsbedarfe aus. Diese müssen jedoch nicht zeitgleich oder ad hoc realisiert werden, sondern lassen sich über einen längeren Zeitraum strecken. Dadurch entfällt ein sofortiger, finanzieller Großaufwand zu Projektbeginn; die Instandhaltung kann schrittweise und bedarfsgerecht erfolgen.

Nächste Schritte Für den 20. November 2026 ist ein weiteres formelles Arbeitstreffen mit der Kirchengemeinde anberaumt, um die Eckpunkte der Zusammenarbeit und des Nutzungskonzepts zu vertiefen.

Die Auswertung der Bürgerumfrage wird kontinuierlich aktualisiert und ist online abrufbar unter:

https://heimat.roensahl.de/auswertung/

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